Day 10: Peenemünde

Wenn man schon in der Gegend ist … Die Vergeltungswaffe 2, die England im 2. Weltkrieg in Schrecken versetzt hat, wurde in unserer bereisten Gegend entwickelt: in Peenemünde auf Usedom. Das Testgelände kann besichtigt werden, also nix wie hin!

Zwei Stunden Zugfahrt am frühen Morgen bei immer stärkerem Regen. Schön anzuschauen aus dem Zug. Draussen eher schwierig. Ebenfalls schwierig, dass die grösseren Schliessfächer am Bahnhof Zinnowitz, von dem man die Bummelbahn nach Peenemünde nimmt, allesamt defekt sind. Glücklich der, der den persönlichen Troubleshooter dabei hat. Wir stellen unsere Koffer im Museum im Bahnhof Zinnowitz ein. Es sei nochmals verdankt.

Das Testgelände ist riesig. Und der Regen weiterhin stark, weshalb es Leute gibt, die sich für 18 Euro einen Peenemünde-Schirm kaufen. Macht sich auch im Baselbiet schön.

Neben dem Gelände ankert auch ein U-Boot. Ein U-Boot? Nein! Die U-461 ist der grösste je gebaute konventionelle Raketen-Kreuzer. Danke, Wikipedia, danke, Sowjetunion. Die Besichtigung muss sein, wenn auch nicht zur Freude aller. Beleibteren Zeitgenossen wird vom Besuch abgeraten. Wenn man aber schaut, was sich da alles durch die Luken quetscht, ist der Begriff eher schwammig. Im angrenzenden Fanshop gibts noch lustige Pins zu kaufen.

Bis der Zug fährt, gehts noch ne Stunde. Also noch rasch stärken, denn anschliessend folgt eine rund vierstündige Zugfahrt nach Berlin. Was isst man landestypisch? Genau, Saucisse à l’Indienne. Oder so.

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