Day 8: Rügen

Kap Arkona – Klippentag! Geführte Bustouren sind nicht so spontan wie andernorts. Aber auf einer Insel mit einem dichten Busnetz (nicht zu verwechseln mit einem dichten Fahrplan) gehts ja auch mit dem ÖV. Also ab nach Bergen. Hier treffen wir eine Katze.

Dann mit den Bussen 12, 13 und 14 ans Nordende der Insel. Wie sich herausstellt, ist der Bus 12 auch der Bus 13. Und der Bus 14. Also nonstop von Bergen ans Kap. Eine willkommene Überraschung!

An der Küste hats viele Höhepunkte (Leuchttürme, Klippen), die man als Akrophobiker eher meidet. Aber von unten anschauen ist ja auch schön. Kostet weniger, man braucht nicht anzustehen.

Den Abstieg ans Meer wagen wir dennoch und erleben das schöne raue Panorama der Ostsee. Riecht wie Fischsuppe. Aber all die Vongole sind schon leer.

Zurück in der Zivilisation haben wir noch fast eine Stunde zu überbrücken. Eben, dichtes Netz ist nicht gleich dichter Fahrplan. Aber wos Lübzer gibt, da lass dich nieder, böse Menschen sind keine Bierer. Oder so.

Trotz all der Verlockungen ist unser Ziel dann doch wieder Lauterbach, also ab zum Bus 14. Ein Kontrollblick auf den Fahrplan zeigt aber, dass der 15.04 keinen direkten Anschluss hat und man eine Stunde in der Pampa zubringen müsste. Ausser man fährt nach Sassnitz. Vielleicht reichts da für den Anschlusszug. Wies der Zufall will, fährt unser Bus nach Sassnitz. Aber den Anschlusszug verpassen wir. Es ginge aber, wenn wir den Bus nach Prora nähmen, um dann über … wir steigen in ein Taxi. Kostet Geld, aber Lebenszeit ist auch wertvoll. Und die Aussicht, nochmals eine Stunde Bus zu fahren, reizt wenig.

Znacht gibts wieder im Hotel. Diesmal wird uns als Amuse-bouche Brot mit Schmalz gereicht. Meinen Bedarf an Schmalz hab ich aber vor einigen Jahren in Polen gedeckt.

Danach mal ein Süppchen (Karotten-Ingwer) und anschliessend eine Rinderroulade mit Rotkraut und Kartoffeln. In der englischen Übersetzung hiess das Rotkraut Broccoli, was mich verängstigt hat. War dann aber alles gut. Dasselbe Problem hätts auch beim Wildschweinbraten gegeben. Serviert mit Bohnen, für Freunde aus dem Angelsächsischen Röselichöl. Schwierig.

Absacker in der Hotelbar. Die steht sonst so leer und einsam rum. Wär ja schade.

Morgen nun die nächste (und letzte) Hansestadt auf der Reise: Stralsund. Und dann gehts, zwei Tage früher als geplant, nach Berlin. Mit einem Abstecher nach Peenemünde.

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